Wir entwickeln KrisenKlug als Vorsorge-App: In fiktiven Krisengeschichten sollen Menschen Entscheidungen durchspielen und ihre persönlichen Listen ergänzen. Hier zeigen wir den geplanten Ablauf.
Statt einer langen Checkliste erleben Bürgerinnen und Bürger eine konkrete Lage — etwa „Die Nacht ohne Strom“. In jedem Schritt fällt eine kleine, nachvollziehbare Entscheidung. Genau dort, wo ein Vorrat, ein Kontakt oder ein Dokument gebraucht wird, entsteht der Anlass, die eigene Lücke zu schließen.
Für die Erprobung sind Geschichten zu verschiedenen Krisenlagen vorgesehen. Diese Themen zeigen die geplante Breite:
Familie, alleinlebend, Paar, alleinerziehend oder mit besonderem Unterstützungsbedarf: Die Übung orientiert sich am tatsächlichen Haushalt und an der ausgewählten Krisenlage.
Die App führt Schritt für Schritt durch Stromausfall, Hochwasser, Hitze, Evakuierung und weitere Situationen — verständlich und ohne Zeitdruck.
Fehlende Vorräte, Kontakte, Medikamente, Hilfsmittel und Dokumente werden direkt für den eigenen Haushalt festgehalten und bei Bedarf ausgedruckt.
KrisenKlug ist als PWA angelegt: Nach dem ersten Laden beziehungsweise der Installation stehen die vorbereiteten Bereiche auch ohne laufende Internetverbindung zur Verfügung. Vorräte, Kontakte und die Notfallmappe bleiben griffbereit.
Aktuelle amtliche Warnungen liefert KrisenKlug ausdrücklich nicht — dafür bleiben NINA, Cell Broadcast, Sirenen und Radio maßgeblich.